Lernblog zum 27.06.2016

Auch in diesem Blog möchte ich weiter über Den Tempel-Besuch berichten. Zum Sangha (der Gemeinde) gehören sowohl Frauen, als auch Männer, wie auch Kinder, wobei Frauen etwas in der Überzahl sind. Außerdem waren unter den Anwesenden auch einige Familien. Als wir zu Besuch waren, waren etwa 15 Leute bei der Essensübergabe-Zeremonie da. Am Wochenende oder bei Feiern kommen allerdings noch mehr. Dann werden auch die etwas größeren Räumlichkeiten nebenan aufgesucht. Manchmal wird auch auf eine größere Halle in Wandsbek ausgewichen. Zu den Festen und Zeremonien kommen zudem nicht nur Thailänder sondern auch (deutsche) Konvertiten.

Wie schon angedeutet sind Frauen besonders im Bezug auf die Mönche doch klar untergeordnet und gelten als unrein, wie uns unsere Ansprechpartnerin erklärte. So dürfen Frauen dem Mönch das Essen nicht überreichen, oder mit ihm am gleichen Tisch sitzen. Auch wenn es bei der Glaubenspraxis  eher so wirkte, als ob die Gemeinde eher strenggläubig sei, schienen alle relativ unterschiedliche Auffassungen von „Strenge“ zu haben. Außerdem wurde betont, dass alle Menschen willkommen sind, ob nun gläubig oder nicht. Finanzieren tut sich die Gemeinde ausschließlich aus Geld- und Sachspenden

Die Essensübergabe an die Mönche ist die zentrale Zeremonie. Sie findet jeden Morgen statt, wobei um 10:00 Uhr die Vorbereitung startet und um 11:00 Uhr dann das Essen überreicht wird und Sutren von den Mönchen und dem Sangha rezitiert werden. Die Mönche können dann von Allem nehmen und tun es in einen Kessel. Für den Rest des Tages dürfen sie nun nichts mehr  essen. Lediglich bei großer Schwäche ist es erlaubt Eis zu essen.

Des Weiteren werden die „üblichen“ thailändischen Feiertage wie Neujahr und der Geburts- und Todestag Buddhas gefeiert. Außerdem werden noch weitere Feste gefeiert: Visakha Puja („Puja“ bedeutet so viel wie „Ehrerweisung“), dem Nationalfeiertag, der die Geburt, Erleuchtung sowie den Eingang ins Nirvana des Buddha markiert; das Asalha Puja, was an Buddhas erste Rede nach seiner Erleuchtung erinnert; Khao Pansa, den Beginn der Regenzeit und Ook Pansa ihr Ende.

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